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  Königliche Hochzeit Potsdam
  Gedanken zur Hochzeit
 

Pax vobiscum

"Gedanken zur Hochzeit"

Persönliche Erlebnisberichte.....

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Gedanken zum Thema von Herrn Knut Wissenbach, Vorsitzender von Tradition und Leben e.V.

Kaiserliche Hochzeit…

 

… so titelten die meisten Medien im In- und Ausland begeistert von dem, was es in Potsdam am 27. August 2011 zu sehen gab. Fürwahr zeigte sich Preußen von seiner schönsten Seite und brachte wieder Glanz auf das angestaubte Preußenbild, das die Medien sonst so gerne zeichnen. Viele Tausend Menschen an den Straßen bewiesen das große Interesse auch an unseren einheimischen Fürstenhäusern. Die Frage nach der Monarchie, die sich zwangsläufig damit verbindet, wurde immer wieder gestellt. Einige Gegendemonstranten skandierten sogar „Monarchie – Jetzt oder Nie!“; man muß sie nur beim Wort nehmen. Ungewöhnlich begeistert zeigen sich auch die Medien und Fernsehberichte zur Hochzeit des Jahres in Deutschland. Dies läßt schon zuweilen eine gewisse unterschwellige Wehmut erkennen, daß wir eben kein glänzendes Kaiserhaus an der Spitze des Staates haben.

Man kann – und wir tuen es hier ausdrücklich – dem Hause Preußen und seiner Generalverwaltung, besonders Frau Blankart, nur gratulieren zu dieser phantastischen Inszenierung der Hochzeit, die das richtige Maß fand und damit die Grundeinstellung des Hauses Preußen widerspiegelt: Bescheiden und dennoch glanzvoll.

Herzlichen Glückwunsch sei an dieser Stelle auch noch mal dem Hohen Brautpaar I.K.H.H. Prinz und Prinzessin Georg Friedrich von Preußen zugerufen. Ihr Auftreten und ihre Aura haben etwas bewirkt in den Herzen der Menschen. Des Prinzen Anspannung in der Vorbereitungszeit löste sich nach der Trauungszeremonie in der Kirche in emotionaler Ergriffenheit auf und spiegelte seine menschliche Wärme und sein herzliches Wesen wider. Prinzessin Sophie gab ihm sofort Halt. In kleinen Gesten erkannte man die tiefe Verbundenheit des Paares. In der Berichterstattung war ein Satz zu hören: „… ich habe noch nie, bei all den offiziellen Hochzeiten, einen so glücklich strahlenden Bräutigam gesehen!“ Schon als Prinz Georg Friedrich in Begleitung seiner Mutter und auch seiner Schwester zur Kirche zogen, war ihnen allen die Freude aufs Gesicht geschrieben. Cornelie Cecile strahlte und ihre Freude war schlicht ansteckend.

Viele der Zaungäste winkten, applaudierten, schwenkten Fahnen und freuten sich an den schönen Bildern, die auch die Gäste boten.

Unter ihnen waren nahezu alle vormals regierenden Häuser Deutschlands vertreten, z.B. (ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Rangfolge, i.d.R. mit Ehepartner) S.K.H. Herzog Franz von Bayern und weiteren Familienmitgliedern, S.K.H. Markgraf Max von Baden und weiteren Familienmitgliedern, S.K.H. Landgraf Moritz von Hessen, S.H.H. Herzog Philipp von Württemberg,  S.H. Erbprinz Hubertus von Sachsen-Coburg-Gotha, S.H. Herzog Eduard von Anhalt, Prinz Alexander von Sachsen, die herzogliche Familie von Oldenburg, S.H. Fürst Karl Friedrich von Hohenzollern, S.D. Fürst Alexander zu Schaumburg-Lippe. Dazu mehr als die Hälfte des preußischen Gesamthauses und die Familie Isenburg-Birstein.

Das Ausland zeigte ebenfalls Präsenz, wenn es auch in der Berichterstattung nicht so deutlich Erwähnung fand. Die beiden anderen europäischen Kaiserhäuser waren unter den Gästen, Russland (Großfürstin Maria mit Sohn Georgi) und Österreich (Erzherzog Georg von Habsburg (Bruder des Hauschefs), Erzherzog Martin). Dazu Prinz Hassan von Jordanien (Onkel des Königs), Prinz Charles von Bourbon-Parma, Bourbon-Beider Sizilien ebenfalls, Rumänien, Don Duarte Pio von Braganca, Lord Nicholas Windsor, Laurent von Belgien, Graf Björn Bernadotte, um nur einige zu nennen.

Die Botschafter des Vereinigten Königreiches und Israels gaben sich die Ehre und einige Vertreter aus Politik und Wirtschaft. Zudem eine große Schar an Freunden der Brautleute.

Unter den Zuschauern an den Straßen waren viele Mitglieder und Freunde unseres Vereins. Zudem hatte der Leiter unseres Arbeitskreises vor Ort, Herr Tobias Lein in Zusammenarbeit mit Frau Schubert einen Hochzeitsgarten organisiert. Dort trafen sich an die 50 begeisterte Menschen schon morgens zu einem Hochzeitsbüffet. Es war auch für eine Hochzeitstorte gesorgt worden und eine Großleinwand ermöglichte das Verfolgen der Live-Übertragung der Hochzeit. Verschiedene Medien wurden auf die Veranstaltung aufmerksam. Herr Lein wird uns sicher noch ausführlich darüber berichten. Ihm und Frau Schubert gilt es an dieser Stelle ganz herzlich Dank zu sagen! Fähnchen und Anstecker, die extra hergestellt worden waren, fanden reißenden Absatz. Die aufwändige Hochzeitszeitung, die Herr Lein erstellt hatte, wurde über 300 Mal verkauft.

Herrn Leins Hochzeitsseite im Internet war bis zur Übertragung des RBB der Hochzeitsfeierlichkeiten, die einzige Präsenz im Netz zur Hochzeit. Somit hatte der Verein die Gelegenheit nutzen können in Abstimmung mit der Generalverwaltung auf die Hochzeit hinzuweisen. Für Herrn Leins Initiative und Umsetzung dankt der Verein ganz besonders herzlich. Die Monarchisten haben Flagge gezeigt!

Unter den Zaungästen waren einige weitere, die preußische Fahnen präsentierten. Niemand fand Anstoß daran und man könnte den Eindruck gewinnen, daß es die Medien etwas bedauern, kein Haar in der Suppe finden zu können. Selbst die sogenannten Gegendemonstranten, etwa 60 an der Zahl, störten überhaupt nicht. Prinz Georg Friedrich quittierte deren Auftritt mit einem gewinnenden lächeln. Skandiert wurde zudem: „Monarchie – jetzt oder nie!“ Ja, warum denn auch nicht, man muß diese Demonstranten einfach nur beim Worte nehmen.

Am romantischen, preußischen Mittelrhein trafen sich Mitglieder im Haus Gumprecht zur Hochzeitsfeier. Man ließ das Brautpaar hochleben und stieß auf die Vermählung mit Champagner an. Das Haus war mit preußischen Fahnen geschmückt.

Noch nie haben die Medien seit dem Krieg so oft davon gesprochen oder geschrieben, daß es sich um unser Kaiserpaar handeln würde, wenn nicht 1918 die Monarchie abgeschafft worden wäre. Manchmal, so kann man den Eindruck bekommen, schwingt darin ein bisschen Bedauern und Wehmut mit. Wir können feststellen, daß das Brautpaar die Herzen der Menschen im Handumdrehen gewonnen haben. Sie haben mit dieser Hochzeit Preußen ein Gesicht gegeben, welches soviel Sympathie und Herzlichkeit ausstrahlt, daß es dieser grauen Republik etwas monarchischen Glanz verleiht. Auf dieses Paar können nicht nur Monarchisten und Preußen stolz sein, sondern auch die Bürger Deutschlands.

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Gedanken zum Thema von Herrn Alex Boy....

...Es war eine wunderschöne Hochzeit und ein großer Tag für alle Fans des Adels, aber auch ein großer Tag für die deutsche Kultur. Prinz Georg Friedrich hat meine besondere Anerkennung, weil er die Generationen und Gruppen zusammenbringen kann, so spielte Paul Kalkbrenner Technomusik einerseits und ein jüdischer Chor klassische Musik andererseits.

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 Gedanken zum Thema von Frau Petra Wagner....
 

...Wer braucht schon "Wiliam & Kate" oder "Albert & Charlene", wenn man so ein tolles "Kaiserpaar" hat. //  Eine wundervolle Hochzeit! Die Feierlichkeiten etc. und das "sympathische" Brautpaar kann sich durchaus, mit dem internationalen Adel messen!

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 Gedanken zum Thema von Herrn Henning von Normann, Vorsitzender der DMG....

Kaiserwetter hatten wir heute nicht, dafür aber einen Platz in der ersten Reihe direkt an dem Zugangsweg zur Friedenskirche, nur etwa 100 Meter von ihr entfernt. Nur ganz wenige Personen wurden direkt bis zur Kirche gefahren.  Auch der Prinz ging mit seiner Mutter und Schwester direkt an uns vorbei. Viele gingen diesen Weg vom Fürsten zu Schaumburg-Lippe über die Herren Stolpe und Platzeck bis zu Herrn Joop, der das Brautkleid geschaffen hat.  Im rückwärtigen Grundstück des Cafés Franz Schubert, war eine Leinwand vorbereitet, wo wir die Übertragung verfolgen konnten. Alle waren begeistert und angetan. Auch die Rückfahrt mit der Kutsche, der Höhepunkt für viele von uns, konnten wir direkt miterleben. Es gab viele Hochrufe.  Dann haben wir uns mit den von Frau Schubert und Herrn Lein vorbereiteten Köstlichkeiten erst einmal bei Tafelmusik gestärkt. Anschließend durfte ich noch das Wort ergreifen, um einen Überblick über die monarchistischen Organisationen vor zu stellen. Mein Vortrag wurde sogar durch spontanen Beifall unterbrochen. Es gibt viel mehr Interesse am Thema Monarchie, als wir uns vorstellen können. Auch deshalb bleibt es mir immer ein Rätsel, warum man sich ein solches Ereignis - das durch keine Fernsehübertragung ersetzt werden kann – entgehen lässt.
Das nächte Ereignis findet in Büdingen statt.
27.08.2011 H. v. Normann

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 Gedanken zum Thema von Herrn Carsten Götze....

...Wobei mir das Interkonfessionelle am Besten gefallen hat. Es zeigt die Religiöse Toleranz des Hauses Hohenzollern. Wobei das Diadem der Braut, lange Geschichte hin dieses Dings lange Geschichte her..., nicht unbedingt so toll aussah. da hätte man unter dem Familienschmuck sicherlich etwas gefunden das schöner ausgesehen hätte, ein schönes schlichtes Diadem der Kaiserin Auguste-Viktoria oder der Kaiserin Augusta.

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Gedanken zum Thema von Herrn Martin Köhm....

Ich habe das Ereignis am Fernseher verfolgt, aber nur ab etwa 15 Minuten vor der Trauung bis zum Auszug. Ich fand besonders anrührend, wie Georg Friedrich mit seiner behinderten Schwester, beide strahlend, zur Kirche ging.  Und natürlich die Eheschließung selber, weil sie meiner eigenen sehr ähnelte. Nur daß die auf spanisch war...

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Gedanken zum Thema von Herrn Jörg Schümann....

.....Besser hätte auch ein regierendes Haus die Hochzeit nicht in Szene setzen können.

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Gedanken zum Thema von Herrn Heinz Ney...

noch bin ich ganz beseelt von dem ereignisreichen Samstag am 27.08.2011;
Das Zusammensein unter gleichgesinnten Leuten. So habe ich drei Damen  wieder getroffen, mit denen ich 2003 schon mal Kontakt hatte (Einweihung meines Projektes „Wikingerschiff KARI, Fährverbindung Kongsnæs – Sacrow), mit einem interessanten Herrn (Gerd Domack) gesprochen, habe eine sehr nette Redakteurin (Renate Meinhof, Süddeutsche Zeitung) kennen gelernt (sie hat einige bemerkenswerte Bücher geschrieben, wie ich im Nachherein im Internet erkannte), sowie aus Nordfriesland Herrn Heinz Welchert kennen gelernt (der mir von drei Schreiben an Bundesministerien berichtete und vor allem deren Antworten in Sachen Alliierter Kontrollratbeschluß, Gesetz Nr. 46, Auflösung Preussen berichtete; da
will ich „dran“ bleiben).

Die professionelle Vorbereitung und Durchführung des „Hochzeitsgartens“. Das ist nun wirklich hervorzuheben! Die Hochzeitszeitung, die Möglichkeit der Mitwirkung, ebenso das Hochzeitsbuch und deren Überreichung, das hervorragende Speise- und Getränkeangebot. Und nicht zu vergessen die Idee mit den „Wink - Elementen“. An eine Preussenfahne hatte keiner gedacht (?); diese kam ja nun dankenswerter Weise durch den Jenaenser Gast. Besonders wichtig war mir die Großleinwand; damit waren wir mittendrin dabei. Haben Sie gemerkt, daß wir auch wie eine Hochzeitsgemeinde dabei waren? Ich habe das beim gemeinsamen Gebet des „Vaterunser“ deutlich gespürt.

Die Unmittelbarkeit auf der Strasse. Wir konnten viele Direktkontakte mit den vorbeiziehenden Gästen haben.
Geärgert habe ich mich über drei Dinge:
1. Am Abend „Null“ Information in der Tagesschau! Da fässt man sich
doch nachdenklich an den Kopf!
2. Das Titelbild am Montag in der PNN; unmöglich!
3. In der PAZ Nr. 34 kein Hinweis zur bevorstehenden Hochzeit!
Hoffentlich ist in der dieswöchigen Ausgabe (Nr. 35) ein ausführlicher Bericht abgedruckt. Ich hatte eigentlich vor, vorher bei der PAZ darauf hinzuweisen, hielt das aber dann unpassend „Eulen nach Athen tragen“.

Beim Abschied am Samstag habe ich – aus Rührung über die erlebte harmonische Zeit – Frau Babara Schubert dankbar geküsst (Wangenkuß); sie war sichtlich überrascht darüber. Mir war das aber Ernst mit dem „Danke bezeugen“.
Gerne komme ich zu gegebener Zeit (bestimmte Thematik) wieder. Meine Schwerpunktthemen sind Preussen, speziell Ostpreussen und Brandenburg.

Auf die mögliche zentrale Fotosammlung bei Ihnen hatte ich schon bei meiner vorigen Mail hingewiesen.

Alles Gute und nochmals: Vielen Dank.
Herzlichst Heinz Ney
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Gedanken zum Thema von Herrn Lars Helbert...

.....Was man sich nur mal vorstellen muss. Nur ein paar km westlich von Deutschland, in Holland, würde man komisch angeschaut werden, wäre man Republikaner. Und in Deutschland, wenn man Monarchist ist. Der Mensch denkt immer nur soweit er sehen kann. Das ist schade. Man sollte jedem Tierchen sein Pläsierchen lassen. Und uns unseren Traum von der Monarchie. Georg Friedrich I. kann es sicher besser als Wulff..Ich hoffe nur jetzt verschwindet das Kaiserpaar nicht wieder in der kompletten Versenkung... Die täten Deutschland gut...

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Gedanken zum Thema von der DMG (Deutschen Monarchistischen Gesellschaft)...


Noch immer sind die Eindrücke von "unserer" Hochzeit in Potsdam sehr lebhaft, und sie werden uns noch eine ganze Zeit beschäftigen und mit Freude erfüllen.

"Das wäre unser Kaiserpaar" ging durch die Presse, und sie haben vollkommen Recht.

"Das wäre unser Kaiserpaar", lasen Millionen Bundesbürger in den Zeitungen und sahen dabei ein Bild von einem hübschen, fröhlichen, sympathischen ... einem SEHR netten Paar, das - hätten wir noch eine Monarchie - unsere Nation nach innen und nach außen repräsentieren würde als unsere "erste Familie", die, wie sie betont hatten, SEHR gerne viele Kinder will.

"Das wäre unser Kaiserpaar" hörten die Hunderttausende Fernsehzuschauer, als sich Prinz Georg Friedrich und Prinzessin Sophie von Preußen in der Potsdamer Friedenskirche in Anwesenheit so ziemlich ALLER Vertreter des deutschen Adels und Vertreter ausländischer Herrscher- und Adelshäuser das Ja-Wort gaben.

Wir wüssten keinen Grund, warum dieser Kunjunktiv "Das WÄRE ... wenn ..." nicht eines Tages zum Imperativ, zur Wirklichkeit werden sollte.

Eine LANGE, glückliche und zufriedene Zukunft wünschen wir dem preußischen Prinzenpaar!

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Gedanken zum Thema von Frau Barbara Kuster...

...Mein Gefühl war - irgendwann kommen alle wieder zurück nach Potsdam!
Mit dieser Hochzeit wollte das Braurpaar signalisieren - seht, wir gehören zu dieser Stadt mit unserer Familiengeschichte.Und genau so haben es auch die Potsdamer empfunden, weit weg vom Monarchiegedanken.
Dieser Tag war schon etwas Besonderes....genau wie Ihre Torte...Danke!

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Gedanken zum Thema von Herrn Dominik A.

Das war wirklich ein schöner Moment für Deutschland !!! Schöner und glaubhafter bekommt das kein Politiker unserer Zeit für uns hin! Als Zuschauer bekommt man das Gefühl an etwas Teil haben zu dürfen, das Tradition, Glaube, Ehrlichkeit und Liebe miteinander vereint und man blickt etwas sehnsüchtig auf den alten Glanz zurück, den Deutschland einst hatte.

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Gedanken zum Thema von Herrn Friedrich Mudzo

 Die Hochzeit des Prinzen von Preußen und der Prinzessin von Isenburg war ein wunderschönes und einmaliges Erlebnis. Als Privatperson und Betrachter dieser Veranstaltung, fühlt man für einen kurzen Augenblick die Pracht und den Glanz vergangener Zeiten, als es noch einen Kaiser und eine monarchistische Staatsform gab. Man konnte förmlich spüren, dass nicht alles was vergangen ist, auch in Vergessenheit geraten muss, denn als die erfreuten und jubelnden Zuschauer Seine Königliche Hoheit den Prinzen von Preußen, und Ihre Durchlaucht die Prinzessin von Isenburg sahen, rufen sie ihnen alle ihre herzlichsten Glückwünsche zu, viele schwarz-weiße Fahnen mit dem Preußenadler hochhebend, ganz wie in den Zeiten des Kaiserreiches. Es fehlten nur noch Pickelhauben, das rasseln der hochgehobenen Säbel einer kaiserlichen Husarenleibgarde und das berühmte Kaiserwetter.
Auch die zu diesem Ereignis versammelte Gesellschaft trug zur netten und freundlichen Atmosphäre des Treffens bei. Für alle Monarchisten, als auch für diejenigen, die schlicht und einfach Geschichte hautnah erleben wollten, war es mit Sicherheit ein ganz ausgezeichneter Tag, für den Ich besonders den Organisatoren der Veranstaltung danken möchte.
 
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Gedanken zum Thema von Herrn Tobias Lein

Die Modernität des Zeitlosen

Der Worte sind genug gewechselt, lasst mich auch endlich Taten sehn!


Als am 21. Januar 2011 das vormals regierende Preußische Königshaus offiziell die Verlobung, des Chef des Hauses, SKKH Hoheit Georg Friedrich Prinz von Preußen & Prinzessin Sophie von Isenburg bekannt gab, war es den meisten Medien nur eine Randnotiz wert.

Am 27. August 2011 waren die Zeitungen voll mit Überschriften wie jene: „Deutschlands heimlicher Kaiser“, „Das wäre unser Kaiserpaar“, Die deutsche Hochzeit des Jahres“, „Hoch lebe unser Kaiserpaar“.

Stimmen wurden laut: „Es gäbe kaum öffentliches oder internationales Interesse an dieser Verbindung“, erlauben Sie mir zu sagen das Freunde von mir und auch Medien aus Marokko, Frankreich, Bosnien, Türkei, USA und Zypern sehr wohl wahrgenommen haben was hier in Deutschland, 93 Jahre nach Abdankung Sr. Maj. Kaiser Wilhelm II. für ein geschichtliches Ereignis statt gefunden hat. Es war eine lange Durststrecke bis dahin. Viele die den Glauben an den monarchischen Gedanken vor uns in Ihren Herzen getragen und an uns weitergegeben haben wurden für ihr durchhalten belohnt.

Gerne lass ich mir sagen: „Tobias du bist ein Narr! Wie kannst du nur glauben daß der monarchische Gedanke hier in Deutschland wieder Fuß fasst.“

Jeder Hof hatte seinen Narr, das hat sich bis heute nicht geändert. Auch die Republik hat ihre Narren. Der Volksmund weiß wohl zu berichten: „Kinder und Narren sagen immer die Wahrheit."

Der Wunsch des hohen Brautpaares war es, die Hochzeit standesgemäß mit dem richtigen Maß an aufrichtiger Bescheidenheit  auszurichten. Diesen Wunsch nachzukommen lag uns am Herzen  und floss ein in die Gestaltung der Internetpräsenz für alle Freunde des Hauses Hohenzollern und Isenburg mit ein.

Zu Beginn nur mäßig besucht schraubte sich der Besucherzähler unaufhaltsam höher und zeigt heute einen Stand von über 11.800 Besuchern an.

Auf vielfachen Wunsch hin den monarchischen Gedanken sichtbar zu machen entstand am 27. August 2011 „Der Hochzeitsgarten“. In einem schön gestalteten Hof direkt an der Alle nach Sanssouci feierten wir die Hochzeit in privater Atmosphäre mit und waren mit einigen Schritten direkt an der Straße um dem Königlichen Brautpaar zuzujubeln und die Ehre zu erweisen.

Am Vorabend der Hochzeit, nachdem unsere Vorbereitungen langsam ein Ende fanden setzte ich mich auf die Bank vor der Friedenskirche, genoss die Ruhe und die laue Sommernacht. Von auffallender Klarheit war diese Nacht. Die Nachtigall war unermüdlich dabei ihr Liebeslied zu singen.  

„Welch ein Narr“  hörte ich mich selbst sagen. „Was machst Du da eigentlich?“

Die Leidenschaft hat mich gepackt, der Wunsch, der Glaube an eine Ordnung an etwas Gutes beseelt mich, an den monarchischen Gedanken fest zu halten. Fern ab von allem was in unseren Geschichtsbüchern steht spüre ich tief im Herzen die Richtigkeit dieses Gedankens. Wie Don Quichote gegen die Windmühlen ohne Zweifel antritt, so halte ich ohne Zweifel an diesen Gedanken fest. Die Monarchie ist ein Teil der göttlichen Ordnung. Der Glaube an die Monarchie ist eingebettet an den Glauben an den Einen. Wessen Herz sehen kann hat dies am Samstag während der Trauung gespürt und gesehen. Die Strahlkraft der Krone hat ihre  Wirkung nicht verfehlt.

Die Modernität des Zeitlosen hat ihr Gesicht gezeigt, viele wurden davon berührt. Natürlich noch weitestgehend im Verborgenen aber stetig wachsend an Kraft. 

Wohl denn, Gott zum Gruße. 

Es grüßt herzlichst 

Tobias Lein


 


Es grüßt Sie herzlichst

Tobias Lein 
 
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