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Pax vobiscum

Druckfrisch aus Potsdam/Berlin/Brandenburg und der Welt

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Hochzeitsmagazine finden gefallen:


In Erinnerung
Zum 130. Ehejubiläum Sr. Maj. Kaiser Wilhelm II. & Kaiserin Auguste Victoria

Bild

(Mosaik aus der Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche / Berlin // Quelle: Wikipedia)
 
Text - Zitat aus "Die Auswärtige Presse e.V." - ► Zum Pressetext

 
"Am Abend des 27. Februar 1881 wurde in der Neuen Galerie des Schlosses die standesamtliche Trauung durch den Minister des königlichen Hauses vollzogen. Anschließend ging es durch die Bildergalerie zur Schloßkapelle, wo Oberhofprediger Rudolf Kögel die kirchliche Trauung vornahm. Als der Geistliche den Segen sprach und die Ringe gewechselt wurden, verkündeten 36 Salutschüsse der Hauptstadt die Eheschließung. Es folgte nun eine Reihe von Feierlichkeiten, die erst am 1. März mit einem Quadrillenball ihr Ende fand. Es folgten aus der Hochzeit sich ergebende protokollarische Verpflichtungen wie Besuche und Empfänge in Potsdam und Berlin, die sich über die nächsten beiden Tage hinzogen."
  • HNA.de - Post von höchster Stelle // 31.12.2010
  • Die Brautkrone von Kaiserin Auguste Victoria
  • Royal -Magazin (Hochzeit von Prinz Louis Ferdinand und Prinzessin Kira), (Schmuck der Kaiserin Friedrich)

Die Fahrt mit der Hochzeitskutsche

Führt über den Luisenplatz in die Schopenhauerstraße vorbei an Schloss Sanssouci in die Maulbeeralle bis zu den neuen Kammern. Auf dieser Strecke haben Sie ausreichend Möglichkeiten dem hohem Brautpaar ihre Aufwartung zu machen.

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Einer Braut zum Abschied


Hier, unterm Blick prophetischer Sterne,
weih ich dies Hochzeitsfest voraus:
Tief schaut die Muse in die Ferne
des bräutlichen Geschicks hinaus.
Wie golden wirkt die neue Schwelle
des Lebens jedem jungen Paar!
Doch weiß man, dass nicht stets so helle
der Mittag wie der Morgen war.
Heut aber seh ich schöne Tage
blühn in gedrängter Sternensaat,
entschieden liegt schon auf der Waage,
was dieses Paaar vom Schicksal bat.

Hast, Liebchen, du der Jugend Blüte,
Anmut und Liebenswürdigkeit,
all deines Herzens lauter Güte
kühn deinem Einzigen geweiht;
läßt du der Heimat Friedensauen,
so manch ein lang gewohntes Glück,
um dir den eigenen Herd zu bauen,
halb wehmutsvoll, halb froh zurück:
Getrost! So darf ich laut es zeugen,
ein würdig Herz hast du gewählt;
selbst böser Neid bekennt mit Schweigen,
dass nichts zu deinem Glücke fehlt.
Denn Heiterkeit und holde Sitte,
wie Sommerluft, durchwehn dein Haus,
und, goldbeschuht, mit leisem Tritte
gehen Segensengel ein und aus.
 
Eduard Mörike
 


Es grüssen Sie herzlichst

Tobias Lein & Barbara Schubert

 
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